Angebote zu "Deutschsprachigen" (29 Treffer)

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Sprache in der gesellschaftsorientierten Öffent...
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Das Kommunikationsfeld Öffentlichkeitsarbeit (Öa) ist aus sprachwissenschaftlicher Perspektive völliges Neuland. Dies mag einerseits daran liegen, dass die Öa das alltägliche Mediengeschehen auf den ersten Blick weniger zu prägen scheint als die linguistisch längst vielseitig untersuchten Bereiche der Werbung oder des Journalismus. Andererseits spielt sicher auch die Tatsache eine Rolle, dass die systematische Auseinandersetzung mit der Öa im deutschsprachigen Raum erst in den fünfziger Jahren begann. Eine konsistente theoretische Fundierung zeichnet sich mit der Theorie der sogenannten "gesellschaftsorientierten Öa" erst seit Mitte der siebziger Jahre ab.Die vorliegende Arbeit untersucht, welche kommunikativen "Spielregeln" sich aus diesen theoretischen Ansätzen ableiten lassen. Anhand exemplarischer Textanalysen (Selbstdarstellungsbroschüren bundesdeutscher Grossunternehmen) werden kommunikative Maximen diskutiert und hinsichtlich ihrer Realisierung bzw. Realisierbarkeit analysiert. Ergebnis ist ein Sprachverwendungskatalog, der konkrete Hilfestellung beim Verfassen von Texten geben soll, die den Ansprüchen der gesellschaftsorientierten Öa entsprechen.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.07.2020
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Zeit und Zeiterfahrung in der deutschsprachigen...
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Das Problem der Erfahrung von Zeit und ihrer Darstellung in der deutschsprachigen Lyrik der 1950er Jahre wird auf formaler wie auf inhaltlicher Ebene untersucht. Kosmos, Individuum und Gesellschaft bewegen sich in unterschiedlichen Zeiterfahrungsrahmen, sozialer Zeittakt und globale Synchronisation sind in hochtechnisierten Gesellschaften strukturnotwendig. Die schnelle Gangart linear organisierter Zeit, die vorherrscht, dringt tief bis ins Herz aller menschlichen Erfahrungen. Die gegenwärtige Krise der Zeiterfahrung hat ihre Schlagwörter: Akzeleration und Geschwindigkeit, nach Paul Virilio. Der kritische Diskurs über die Zerstörung und Wiederaneignung von Zeit hat sich in den 1970er und 80er Jahren etabliert. Seine Begrifflichkeit ist das Instrumentarium, das eine sinnvolle Untersuchung der Darstellung von Zeiterfahrung in der deutschsprachigen Lyrik der 1950er Jahre ermöglicht, die in dieser Studie durch Marie Luise Kaschnitz, Ingeborg Bachmann und Christine Lavant repräsentiert ist.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.07.2020
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'Ich muss mir diese Zeit von der Seele schreibe...
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Jenny Aloni (1917-93) begann als 17-jährige in Deutschland Tagebuch zu führen, seit Ende 1939 lebte sie in Palästina/Israel. Ihre Aufzeichnungen umspannen über 58 Jahre. Das Tagebuchwerk der bedeutenden Schriftstellerin ist ein außergewöhnliches, in einigem einmaliges Zeugnis einer wachen Beobachterin ihrer Zeit. Es bereichert die deutsche und die israelische Literatur und Kultur. Jenny Rosenbaums Tagebuch setzt 1935 ein, als sie in ein Hachscharah-Lager für jüdische Jugendliche kommt, die auf die Auswanderung nach Palästina vorbereitet werden. Es zeigt ihr Leben im Berlin der späten dreißiger Jahre, die zunehmenden Verfolgungen, die Emigration, das entbehrungsreiche Leben im Palästina der Kriegszeit, ihren über vierjährigen Dienst in der britischen Armee. Nach der Gründung des Staates Israel 1948 lebt sie – verheiratet mit Esra Aloni – bis zu ihrem Tod 1993 in ihrer neuen Heimat, erlebt die Aufbau- und Pionierjahre, die Kriege. Seit den fünfziger Jahren tritt sie als Schriftstellerin hervor, wird zur bedeutendsten deutschsprachigen Autorin ihrer Generation in Israel, erhält mehrere deutsche Literaturpreise. Am 17. Juni 1940 notierte Jenny Aloni: 'Ich muß mir diese Zeit von der Seele schreiben.' Das Tagebuch ist der erste Ort dieses lebenslangen Prozesses.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.07.2020
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Das Leben am Hof König Sigismunds III. von Pole...
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Sigismund wuchs auf als Erbprinz Schwedens und wurde im Jahre 1587, im Alter von 21 Jahren, zum König von Polen gewählt, denn seine Mutter war eine polnische Prinzessin. Ein Teil des polnischen Adels und später auch viele Historiker waren mit seiner Politik und mit seinem Verhalten nicht zufrieden. Er förderte allerdings die Malerei und die Architektur. In der Entwicklung der Musik in Polen spielte er eine ganz besonders wichtige Rolle. Über diese Tätigkeiten des Königs kennt man nur wenige Einzelheiten. Sehr viel besser ist die Quellenlage für das Wirken Sigismunds als Ehemann und Vater, doch dafür haben die Historiker bisher wenig Interesse gezeigt. Die Zeitgenossen Sigismunds und die Historiker waren in der Regel gegen den Einfluss von Frauen im politischen Leben, Sigismund hingegen schätzte den Rat der weiblichen Familienmitglieder, anfangs den seiner Schwester, dann ganz besonders den seiner ersten Gemahlin Anna und schließlich den von Annas Kammerdienerin Ursula Meyerin. Sigismunds Verhalten als Ehemann und Vater war vorbildlich, ebenso seine Art, den Königshof zu organisieren. Er selbst kam aus Schweden und seine beiden Gemahlinnen sind als Töchter Erzherzog Karls in Graz aufgewachsen. Am Grazer Hof war die Mutter, Maria von Bayern, die starke Persönlichkeit, sodass man von einem indirekten bayerischen Einfluss auf die Gestaltung des Lebens am polnischen Königshof sprechen kann, doch blieb die Ausstrahlung auf das Leben der Oberschicht in Polen gering, denn erlernten die Königinnen nicht die polnische Sprache, hatten daher nur wenig Direktkontakt mit den adeligen Damen des Landes. Es gab nur wenige Bedienstete polnischer Herkunft im Frauenzimmer, und nur eine Bayerin, nämlich die bereits erwähnte Ursula, nahm sich die Mühe und erlernte die Landessprache. Sie diente erfolgreich als Mittlerin zwischen dem deutschsprachigen Frauenzimmer und der polnischen Gesellschaft. In den fünfziger Jahren des 17. Jahrhunderts eroberten die Schweden Warschau und brachten viel Archivmaterial nach Schweden, darunter auch Material über das Leben am Königshof. Vieles ging allerdings verloren. Nur teilweise konnten diese Lücken gefüllt werden durch die Auswertung von Beständen der Sammlungen in Berlin, München, Dresden, Wien, Innsbruck, Florenz, Simancas, Paris, London und der zahlreichen Sammlungen in Polen selbst.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.07.2020
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Das Dilemma der Kunst
47,95 € *
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In diesem Buch wird anhand von acht Prosatexten aus der deutschsprachigen Literatur die Weiterentwicklung der Kunst- und Künstlerproblematik nach 1945 dargestellt. Es wird gezeigt, daß diese Entwicklung in drei Phasen verlief: In der zweiten Hälfte der vierziger und zu Beginn der fünfziger Jahre setzten sich die Schriftsteller hauptsächlich mit der Problematik des Krieges auseinander. In den sechziger Jahren engagierten sich Kunst und Künstler in gesellschaftskritischer Weise, - und zu Beginn der siebziger Jahre fand eine Kehrtwendung statt: Der Künstler wendete sich von der Gesellschaft ab und seinem Selbst zu.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.07.2020
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Der Verrat
19,99 € *
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Die weit über Italien hinaus gefeierte Bestseller-Autorin und Journalistin Lilli Gruber über eine hoch-aktuelle politische Frage: Wie kann Friede entstehen in einem zerrissenen Land?Wie in ihren gefeierten Familiengeschichten "Das Erbe" und "Der Sturm" mischt Lilli Gruber hier Erinnerungen, Fakten, Dokumente und Fiktion zu einem spannenden historischen Panorama, und sie widmet sich diesmal der Kern-Frage Europas: Wie kann in einem Land am Scheideweg zwischen Friede und Rebellion eine gemeinsame Zukunft gefunden werden?Die 1957 in Bozen geborene Autorin hat die Auseinandersetzungen in ihrer Heimat Südtirol selbst miterlebt und weiß, wie das war, als in Südtirol nach dem zweiten Weltkrieg kein Friede einkehrte und die Region zum Spielball der Mächte im Kalten Krieg wurde. Sie war Zeugin, als sich die deutsche Minderheit vor die Wahl gestellt sah, zu rebellieren oder die eigenen Traditionen aufzugeben. Und als sich aus zunächst harmlos anmutendem Protest - Parolen auf Hauswänden -paramilitärische Einsätze entwickelten und die Gewalt eskalierte.Die Europa-Politikerin Lilli Gruber behält die Realität der Fünfziger und Sechziger Jahre im Blick. Gleichzeitig zeigt sie auf, wie in einem europäischen Land die entscheidenden Weichen gestellt werden für eine friedliche gemeinsame Zukunft.Die Entscheidungen in Südtirol und den Weg zu dem bis heute gültigen Kompromiss schildert die große Europäerin an einzelnen, individuellen Schicksalen. Es sind drei junge Erwachsene, Peter, Max und Klara, die wir Leser bei ihrem Kampf für die Rechte der deutschsprachigen Minderheit in Südtirol verfolgen. Und mit ihnen erhalten wir Einblick in die Facetten eines Lands am Scheideweg zwischen Separatismus und Zusammenhalt.

Anbieter: Dodax
Stand: 15.07.2020
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Europa Erlesen/Island
21,90 CHF *
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Wenn wir uns an die Herausgabe einer eigenen Reihe unter dem Titel Europa erlesen wagen, dann haben wir das Europa von Island bis Griechenland, von Portugal bis zum Baltikum und zu den Karpaten vor Augen. Mit diesen Worten kündete Verleger Lojze Wieser 1997 in einem Ante Scriptum die geographische Spannweite einer neuen Reihe von literarischen Anthologien zu den Regionen Europas an. Zwei Jahre später setzt der vorliegende Band über Island bereits das in nördlicher Richtung weiteste Ausgreifen dieses Vorhabens um. Um einen Grenzraum also geht es, um ein Land an der äussersten Peripherie. In der Tat scheint Island aus mitteleuropäischer Sicht selbst heute noch vielen kaum mehr als ein ferner, undeutlicher Schemen, eine von merkwürdigen Naturphänomenen gekennzeichnete Nebelinsel weit draussen im Weltmeer zu sein. Dabei dürfte es kaum ein zweites europäisches Land geben, über dessen früheste Geschichte man aus verlässlichen Schriftquellen derart vom ersten historischen Tag an informiert ist. Der Vulkanismus und die heissen Quellen, das ewige Eis, die als Ursprünglichkeit interpretierte Rückständigkeit der von Naturkatastrophen heimgesuchten Bewohner, das vermeintlich germanische Erbe, die unberührte Natur: die Anreize für Islandreisende wechselten, die Islandsehnsucht mit ihren verzerrten Wunschvorstellungen blieb. Und was setzten die Isländer dagegen, von uneingeladen dahergereisten Fremden entweder als 'Edle Wilde' bestaunt oder, wie etwa von dem Kulturkritiker Max Nordau, im Umschlag als degenerierte 'Nachkommen germanischer Kriegerstämme, schmutzig, klein und zerlumpt' verhöhnt zu werden? - Ihre hohe Bildung und vor allem die überlegene Ironie einer alten Kultur- und Literaturnation. 'Jedes Bergtal ... die Flüsse, die Lavafelder und Sande, sogar das Moor und die Heide - das ganze Land bebt von der literarischen Überlieferung. Nach einem tausendjährigen Zusammenleben mit epischen Menschen ist die ganze Landschaft von Literatur durchdrungen.' So schrieb es der isländische Nobelpreisträger für Literatur, Halldór Laxness, Ende der Fünfziger Jahre einem deutschsprachigen Bildband über seine Heimatinsel ins Stammbuch. Einige Glanzlichter aus diesem nicht immer spannungsfreien, aber oft spannenden Dialog zwischen aus- und inländischen literarischen Islandbildern zusammen- und manchmal auch gegeneinander zu stellen, ist das Anliegen dieses Bändchens, aus dem es hoffentlich den Reiz für seine Leser bezieht.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.07.2020
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Theatralia Judaica II
208,00 CHF *
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Die Analysen des vorliegenden Bandes setzen diejenigen von »Theatralia Judaica I« fort, die die jüdische Teilhabe am mitteleuropäischen Theater seit Beginn der jüdischen Emanzipation bis zum Nationalsozialismus darstellen. Seit 1945 stehen jüdisch-deutsche Theaterbeziehungen im Zeichen der Shoah und ihrer Folgen. Dabei ist beim Wiederaufbau der Theaterkultur der deutschsprachigen Länder von Anfang an ein massgeblicher Anteil jüdischer Autoren und Theaterkünstler zu verzeichnen, während gleichzeitig in Israel die zurückliegenden Erfahrungen in den vielfältigen Formen der hebräischen Bühne theatralen Ausdruck finden. In zunehmendem Masse ergeben sich seit Mitte der fünfziger Jahre Kontakte und Wechselbeziehungen, die im Falle von Ereignissen wie der Frankfurter Fassbinder-Affäre oder der deutschen Sobol-Rezeption immer wieder die Grundfragen des Verhältnisses zwischen den Ländern berühren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.07.2020
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Kurz nach vier
28,90 CHF *
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Eine Italienreise. Agip und Autostrada, Touristenbusse und Vespas. Wirtschaftswunderliche fünfziger Jahre. Der Künstler Franz Zborowsky macht sich aus Wien auf den Weg: Spritztour via Mailand, Piacenza und Parma nach Rom. In einer einsamen Hotelnacht bricht alptraumartig seine Vergangenheit über ihn herein. Wie ein Horrorfilm ziehen die verdrängten Jahre auf: das alte Wien, das seinem Untergang entgegentaumelt, der Spanische Bürgerkrieg im umkämpften Madrid, das KZ Mauthausen, die »Entlassung« an die Front, Wehrmachtsterror auf dem Balkan, die Desertion zu Titos Partisanen. 1945 Rückkehr in das Wien der Ruinen, das Orson Welles und »Der dritte Mann« legendär gemacht haben: mit Schiebern, Literaten und den alliierten Besatzern. Ein Frieden, der für ihn keiner ist: vom Krieg bleibt der Verlust der grossen Liebe. Getrieben von Zweifeln macht sich Zborowsky zehn Jahre später auf zu einem lange verschollenen Freund, auf der Suche nach einer verlorenen Zeit und einer unheimlichen Wahrheit. Ulrich Bechers Roman »Kurz nach vier« war ein Schlag ins Gesicht der Nachkriegsgeneration, ein Anschlag auf die Behaglichkeit, in der die Täter und Mitläufer von einst sich neu eingerichtet hatten, zwischen Nierentischen und Isetta, Bella Italia und Fernsehern. Der Roman spielt 1955 – bewusst im Jahr, in dem Österreich mit dem Staatsvertrag seinen langersehnten Schlussstrich unter die Vergangenheit zog. Das erleichterte es, die Heimat Hitlers und das Land der vielen Mittäter einseitig zum ersten Opfer des Nationalsozialismus zu verklären. Doch Becher legt den Finger in die Wunden, lässt Zborowsky der europäischen und österreichischen Tragödie mit vielen Akten entgehen, lässt ihn die »vergaste« jüdische Wiener Leopoldstadt durchstreifen, entlarvt die neuen Allianzen zwischen Tätern und einstigen Verfolgten, mit dem Antikommunismus als dem Kitt, der im Kalten Krieg alles zusammenhält, prangert die Hexenjagd gegen die Gegner der Atombombe – wie Albert Einstein – an. Die atemlose Erzähltechnik mit ihren Montagetechniken begeisterte die Kritik zu Vergleichen mit Joyce, Döblin, Hemingway und John Don Passos. »Kurz nach vier« ist nicht zuletzt: ein Roman wie ein Film, mit dem fahlen Licht des Neorealismus, im zwielichtigen Wien, surreal und zwischen den Ruinen des alten Europas. Die europäische Dimension von Ulrich Bechers Romandebut brachte der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur erste internationale Beachtung – in Ost und West, über den Eisernen Vorhang hinweg, nicht nur in die DDR. Die Übersetzungen ins Französische, Italienische, Polnische, Russische und mehrere Wiederauflagen sprechen für sich. Ulrich Becher (1910–1990), deutsch-schweizerisch-österreichischer Exilschriftsteller & Graphiker, Kumpan von George Grosz, steht seit 2009 aufs Neue im Blickpunkt: Dank der gefeierten Neuausgabe seines Romans »Murmeljagd« (1969) zählt er wieder zu den grossen deutschsprachigen Autoren.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 15.07.2020
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