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Iech hannl mit Kuchalöffl u Zwirwl (Wu de Hasen...
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Autor Werner Greiner, Mundartwörterbuch, 208 Seiten mit 8 Fotos und 2 Karten. AUS DEM VORWORT: In geselliger Runde, nach vielen Litern Bier, die recht schnell die Runde gemacht hatten, und bei freudvollem Gesang meinte vor Jahren mein ehemaliger Fußballerfreund Hartmut, genannt de Mobbl: "Schwarzer, du sprichst nuch wiefrühr unnera Altn!" Mir ging diese Bemerkung auch nach langer Zeit nicht aus dem Kopf. Schon seit 1964 lebe ich in Ilmenau. Diese schöne Stadt wurde mir zur zweiten Heimat. Bei Gesprächen mit Bewohnern Schnetts fällt mir verstärkt auf, was Moppl schon vor Jahren ansprach: Die Schnetter Mundart hat in den vielen Jahren eine Wandlung erfahren, die nur von dem Außenstehenden wahr genommen wird. Vollzieht sich diese Wandlung doch nur sehr allmählich. Ihre Ursachen sind der Einfluß der zahlreichen Feriengäste, der Zugezogenen, des Fernsehens, der Schule u.a.. Für unser Dorf charakteristische Geräte werden z.T. nicht mehr genutzt, Verhaltensweisen ändern sich nachhaltig und traditionelle Tätigkeiten werden nicht mehr ausgeführt. Damit verlieren viele Begriffe ihre Bedeutung. Sie gehen auf Dauer verloren. Mein Schnetterisch wurde jedoch gleichsam auf dem Stand der 1950/ 60iger Jahre eingefroren. So beschreibe ich an einigen Stellen sicher einen Zustand unserer Sprache, der bereits überholt ist. Aber auch das hat ja seinen besonderen Reiz! Mein etwas anderes Buch mundartlicher Wörter soll helfen, historisch Gewachsenes in einer Zeit rascher Umbrüche vor einem zu schnellen Vergessen zu bewahren. Die Schnetter Mundart ist meine eigentliche Muttersprache. Egal wo ich hin gehe, habe ich einen wichtigen Teil Heimat dabei. Den Bemühungen von verschiedensten Seiten, mir ein "echtes Hochdeutsch" beizubringen, habe ich zum Glück, wohl eher unbewußt, widerstanden. Die dialektische Färbung macht mich dem oberfränkischen Sprachraum zugehörig. Es ist identitätsstiftend, wenn in einer Gruppe Mundart gesprochen wird. Wir sind dann näher am Gesprächspartner. So ist die Mundart Heimat an sich. Leute können einem fremd werden, die Mundart nicht. Wenn ich irgendwo einen Wäldler treffe, den ich von früher her kenne, so rede ich ihn, aus innerem Antrieb, in unserer Mundartsprache an. Wenn er mir dann, unsicher und gestelzt, in seiner "neuen Muttersprache" antwortet, ist ein Großteil der Wiedersehensfreude weg! Es ist schade, dass zu viele Eltern mit ihren Kindern von klein auf Hochdeutsch sprechen. Diese Entwicklung begann schon Ende der fünfziger Jahre. Sie wollen dadurch das Lernen in der Schule unterstützen. Dies ist ein verbreiteter Irrglaube! Neuere Forschungen haben ergeben, dass Kinder, die von Anfang an neben dem Hochdeutschen auch "ihre Mundart" sprechen, bei der Entwicklung des Gehirns ihren zweisprachig aufgezogenen Altersgenossen nicht nachstehen. Beide erweitern ihre intellektuellen Fähigkeiten rascher als die, die nur "ihr Hochdeutsch" sprechen. Es gibt sicher zu denken, dass auf Wunsch der Eltern neuerdings in 11 Hamburger Schulen ab der ersten Klasse neben Deutsch und Englisch auch Plattdeutsch unterrichtet wird. Übrigens: Goethe sprach im Thüringischen Weimar hessisch, Schiller sprach schwäbisch! Ihrer Ausdrucksfähigkeit hat das wohl nicht geschadet! Unser Dialekt ist eine Sprechsprache. Wir haben große Probleme, wenn wir etwas in Mundart schreiben wollen. Da rätseln wir hin und her: "Ist es nun ein u, a, o, e, ein ä, ö oder ü"? Dann merken wir oft, dass es keiner dieser Vokale trifft. Und so haben wir unsere wahre Not, wenn wir ein Mundartgedicht oder eine Geschichte, vom Blatt ablesend, vortragen wollen. In diesem Sinne bitte ich auch, mit Nachsicht meine Bemühungen zu beurteilen. Das Verfassen des Wörterbüchleins hat mir über mehr als vier Jahre Freude und auch Genugtuung gebracht. Wenn mir ein neues Wort eingefallen ist, habe ich es sofort auf ein Notizblatt geschrieben, um es später einzuarbeiten. So kabe ick es auck gekandkabt, wenn ick mit meinen Freunden Elfriede und Horst Otto "gescknettert" kabe. Beiden bin ick ebenso zu Dank verpflicktet wie meiner Oberfränkisck-Hennebergisck spreckenden Frau Rosemarie, meinem Sokn Ralf für die "computerteckniscke" Beratung sowie Herrn Florian Pasckke für die Vorbereitung zum Druck. So wäre absckließend zu fragen, ob es der Müke wert war, dieses etwas andere Bücklein zu verfassen. Eine Antwort findet der, der sick durck das Vorwort gearbeitet kat. Ick bin mir sicker, dass sick die Zakl derer, die es sick nack Hause kolen, sekr in Grenzen kalten wird. Einige jedock werden sick anregen lassen und auck in manckem bestätigt finden.

Anbieter: buecher
Stand: 28.05.2020
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SCHNETTER MUNDART aus dem Thüringer Walddorf Sc...
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Autor Werner Greiner, Mundartwörterbuch, 208 Seiten mit 8 Fotos und 2 Karten.AUS DEM VORWORT:In geselliger Runde, nach vielen Litern Bier, die recht schnell die Runde gemacht hatten, und bei freudvollem Gesang meinte vor Jahren mein ehemaliger Fußballerfreund Hartmut, genannt de Mobbl: „Schwarzer, du sprichst nuch wiefrühr unnera Altn!" Mir ging diese Bemerkung auch nach langer Zeit nicht aus dem Kopf.Schon seit 1964 lebe ich in Ilmenau. Diese schöne Stadt wurde mir zur zweiten Heimat.Bei Gesprächen mit Bewohnern Schnetts fällt mir verstärkt auf, was Moppl schon vor Jahren ansprach: Die Schnetter Mundart hat in den vielen Jahren eine Wandlung erfahren, die nur von dem Außenstehenden wahr genommen wird. Vollzieht sich diese Wandlung doch nur sehr allmählich. Ihre Ursachen sind der Einfluß der zahlreichen Feriengäste, der Zugezogenen, des Fernsehens, der Schule u.a.. Für unser Dorf charakteristische Geräte werden z.T. nicht mehr genutzt, Verhaltensweisen ändern sich nachhaltig und traditionelle Tätigkeiten werden nicht mehr ausgeführt. Damit verlieren viele Begriffe ihre Bedeutung. Sie gehen auf Dauer verloren.Mein Schnetterisch wurde jedoch gleichsam auf dem Stand der 1950/ 60iger Jahre eingefroren. So beschreibe ich an einigen Stellen sicher einen Zustand unserer Sprache, der bereits überholt ist. Aber auch das hat ja seinen besonderen Reiz!Mein etwas anderes Buch mundartlicher Wörter soll helfen, historisch Gewachsenes in einer Zeit rascher Umbrüche vor einem zu schnellen Vergessen zu bewahren.Die Schnetter Mundart ist meine eigentliche Muttersprache. Egal wo ich hin gehe, habe ich einen wichtigen Teil Heimat dabei. Den Bemühungen von verschiedensten Seiten, mir ein „echtes Hochdeutsch" beizubringen, habe ich zum Glück, wohl eher unbewußt, widerstanden. Die dialektische Färbung macht mich dem oberfränkischen Sprachraum zugehörig. Es ist identitätsstiftend, wenn in einer Gruppe Mundart gesprochen wird. Wir sind dann näher am Gesprächspartner. So ist die Mundart Heimat ansich. Leute können einem fremd werden, die Mundart nicht. Wenn ich irgendwo einen Wäldler treffe, den ich von früher her kenne, so rede ich ihn, aus innerem Antrieb, in unserer Mundartsprache an. Wenn er mir dann, unsicher und gestelzt, in seiner „neuen Muttersprache" antwortet, ist ein Großteil der Wiedersehensfreude weg! Es ist schade, dass zu viele Eltern mit ihren Kindern von klein auf Hochdeutsch sprechen. Diese Entwicklung begann schon Ende der fünfziger Jahre. Sie wollen dadurch das Lernen in der Schule unterstützen. Dies ist ein verbreiteter Irrglaube! Neuere Forschungen haben ergeben, dass Kinder, die von Anfang an neben dem Hochdeutschen auch „ihre Mundart" sprechen, bei der Entwicklung des Gehirns ihren zweisprachig aufgezogenen Altersgenossen nicht nachstehen. Beide erweitern ihre intellektuellen Fähigkeiten rascher als die, die nur „ihr Hochdeutsch" sprechen. Es gibt sicher zu denken, dass auf Wunsch der Eltern neuerdings in 11 Hamburger Schulen ab der ersten Klasse neben Deutsch und Englisch auch Plattdeutsch unterrichtet wird.Übrigens: Goethe sprach im Thüringischen Weimar hessisch, Schiller sprach schwäbisch! Ihrer Ausdrucksfähigkeit hat das wohl nicht geschadet!Unser Dialekt ist eine Sprechsprache. Wir haben große Probleme, wenn wir etwas in Mundart schreiben wollen. Da rätseln wir hin und her: „Ist es nun ein u, a, o, e, ein ä, ö oder ü"? Dann merken wir oft, dass es keiner dieser Vokale trifft. Und so haben wir unsere wahre Not, wenn wir ein Mundartgedicht oder eine Geschichte, vom Blatt ablesend, vortragen wollen.In diesem Sinne bitte ich auch, mit Nachsicht meine Bemühungen zu beurteilen.Das Verfassen des Wörterbüchleins hat mir über mehr als vier Jahre Freude und auch Genugtuung gebracht. Wenn mir ein neues Wort eingefallen ist, habe ich es sofort auf ein Notizblatt geschrieben, um es später einzuarbeiten. So kabe ick es auck gekandkabt, wenn ick mit meinen Freunden Elfriede und Horst Otto „gescknettert" kabe. Beiden bin ick ebenso zu Dank verpflicktet wie meiner Oberfränkisck—Hennebergisck spreckenden Frau Rosemarie, meinem Sokn Ralf für die „computerteckniscke" Beratung sowie Herrn Florian Pasckke für die Vorbereitung zum Druck. So wäre absckließend zu fragen, ob es der Müke wert war, dieses etwas andere Bücklein zu verfassen. Eine Antwort findet der, der sick durck das Vorwort gearbeitet kat. Ick bin mir sicker, dass sick die Zakl derer, die es sick nack Hause kolen, sekr in Grenzen kalten wird. Einige jedock werden sick anregen lassen und auck in manckem bestätigt finden.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.05.2020
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Die Eifel - Das Beste
26,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Manfred Lang und Ralf Kramp, zwei Eifeler aus Überzeugung, präsentieren die Literatur ihrer Heimat in ihrer ganzen Vielfalt, illustriert mit unveröffentlichten Fotos der 50er Jahre. Für dieses Lesebuch haben sie sich durch Bücherberge gegraben und zahlreiche Schätze gehoben. Grosse Namen sind darunter: Goethe, Schiller, von Schopenhauer, Hermann Löns, Alfred Andersch, Stefan Andres, Ernest Hemingway und Heinrich Böll. Natürlich dürfen die Eifel-Klassiker wie Clara Viebig, Peter Zirbes, Jakob Kneip, Nanny Lambrecht und Theodor Seidenfaden nicht fehlen, aber auch die Grossen der Eifeler Gegenwartsliteratur wie Jacques Berndorf, Norbert Scheuer, Heinz Küpper oder Mario Adorf sind dabei. Es sind nicht allein klangvolle Namen, die ein Auswahlkriterium waren. Es finden sich auch unvergleichliche Geschichten unbekannterer Verfasser, die in ihren Texten dem zu jeder Jahreszeit inspirierenden Mittelgebirge literarische Denkmäler gesetzt haben. Und das alles illustriert mit wunderbaren Farbfotos aus den fünfziger und sechziger Jahren, im Mittelformat aufgenommen von dem Redakteur und Eifelmuseumsgründer Hubert Meyer aus dem Archiv des Heimatforschers Erich Stoffels. Ein prachtvolles Buch: Das Beste eben!

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.05.2020
Zum Angebot
Entnazifizierung von Juristen
15,90 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 'Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus' so lautet ein bekanntes deutsches Sprichwort. Dieses lässt sich auf das Verhalten der Justiz im Westen Deutschlands nach 1945 anwenden. In der BRD wurde kein Jurist, der in der NS-Zeit willkürliche Urteile - mitunter Todesstrafen - ausgesprochen hat, verurteilt. Dies lässt vermuten, dass die Juristen nach 1945 ihre belasteten Kollegen vor einem Schuldspruch geschützt haben. Inwieweit haben die bundesdeutschen Juristen ihre Kollegen in Schutz genommen und sie vor einer Verurteilung bewahrt? Diese Frage möchte ich versuchen im Folgenden zu beantworten. Zunächst werde ich die Bedeutung der Juristen im Dritten Reich erläutern. Im Anschluss daran erfolgt eine Betrachtung der Entnazifizierung der Juristen von Seiten der Alliierten, wobei ich besonders auf die schrittweise Renazifzierung der Juristen durch das Gesetz 131 sowie auf den Nürnberger Juristenprozess Bezug nehmen werde. Ein wichtiger Grund, weshalb es zu keiner Verurteilung der belasteten Juristen kam, ist der Missbrauch der Radbruch'schen Formel, auf die man sich immer wieder berufen hat, um das Unrecht, das begangen wurde, zu legitimieren. Die Radbruch'sche Formel bildet den nächsten Punkt meiner Untersuchung. Ein Beispiel für die Anwendung der Radbruch'schen Formel ist der Fall Rehse, bei dem es letzten Endes zu einem Freispruch kam, obwohl Hans-Joachim Rehse in seiner Tätigkeit als Richter am Volksgerichtshof mehr als 230 Todesurteile ausgesprochen hat. Weitere Untersuchungspunkte meiner Arbeit werden die Anschuldigungen der DDR Ende der fünfziger Jahre sein und die Reaktion der deutschen Justiz darauf. Abschliessend werde ich auf den letzten gescheiterten Versuch der Entnazifizierung der Juristen eingehen - dem Volksgerichtshofverfahren. In der Schlussbetrachtung erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse und es soll festgestellt werden, ob sich die Ausgangsfrage 'Inwieweit haben die bundesdeutschen Juristen ihre Kollegen in Schutz genommen und sie vor einer Verurteilung bewahrt?' beantworten lässt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.05.2020
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Anlage - Umwelt - Kontroverse und die Intelligenz
14,90 CHF *
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1 (sehr gut), Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (FB Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem verschiedene Studien der Nachkriegszeit keinen unmittelbaren Einfluss der Massenmedien auf die Einstellungen oder das Verhalten der Rezipienten nachweisen konnten, herrschte in der Medienwirkungsforschung in den fünfziger und sechziger Jahren die Vorstellung von schwachen bzw. fehlenden Medienwirkungen. Anfang der siebziger Jahre wurde jedoch von verschiedener Seite die Wirkungslosigkeit der Medien in Frage gestellt, da die eigenen Erfahrungen in einer immer stärker von den Medien geprägten Gesellschaft der schwachen bzw. fehlenden Medienwirkungen widersprachen. Ein Ausweg fand sich schliesslich in der Vermutung, dass die auf den Nachweis von Einstellungsänderungen fixierte Forschung vielleicht Medieneffekte übersehen hatte. Das Forschungsinteresse verlagerte sich von der Einstellungs- und Verhaltensänderung hin zur Informationsverarbeitung, wobei die sich gleichzeitig vollziehende, kognitive Wende in der psychologischen Forschung von grossem Einfluss gewesen sein sollte. Eine der sichtbarsten Neuorientierungen in der Kommunikations-forschung Anfang der siebziger Jahre stellt der Agenda-Setting-Ansatz dar. Den Begriff 'Agenda-Setting' prägten die amerikanischen Wissenschaftler Maxwell E. McCombs und Donald L. Shaw. In ihren 1972 veröffentlichten Aufsatz ,,The Agenda-Setting Function of Mass Media.' formulierten sie die Agenda-Setting-Hypothese wie folgt: 'While the mass media may have little influence on the direction or intensity of attitudes, it is hypothesized that the mass media set the agenda for each political campaign, influencing the salience of attitudes toward the political issues.' (Mc Combs/Shaw, 1972, S. 177)

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 28.05.2020
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Die Eifel - Das Beste
20,60 € *
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Manfred Lang und Ralf Kramp, zwei Eifeler aus Überzeugung, präsentieren die Literatur ihrer Heimat in ihrer ganzen Vielfalt, illustriert mit unveröffentlichten Fotos der 50er Jahre. Für dieses Lesebuch haben sie sich durch Bücherberge gegraben und zahlreiche Schätze gehoben. Große Namen sind darunter: Goethe, Schiller, von Schopenhauer, Hermann Löns, Alfred Andersch, Stefan Andres, Ernest Hemingway und Heinrich Böll. Natürlich dürfen die Eifel-Klassiker wie Clara Viebig, Peter Zirbes, Jakob Kneip, Nanny Lambrecht und Theodor Seidenfaden nicht fehlen, aber auch die Großen der Eifeler Gegenwartsliteratur wie Jacques Berndorf, Norbert Scheuer, Heinz Küpper oder Mario Adorf sind dabei. Es sind nicht allein klangvolle Namen, die ein Auswahlkriterium waren. Es finden sich auch unvergleichliche Geschichten unbekannterer Verfasser, die in ihren Texten dem zu jeder Jahreszeit inspirierenden Mittelgebirge literarische Denkmäler gesetzt haben. Und das alles illustriert mit wunderbaren Farbfotos aus den fünfziger und sechziger Jahren, im Mittelformat aufgenommen von dem Redakteur und Eifelmuseumsgründer Hubert Meyer aus dem Archiv des Heimatforschers Erich Stoffels. Ein prachtvolles Buch: Das Beste eben!

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.05.2020
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Entnazifizierung von Juristen
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,7, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung 'Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus' so lautet ein bekanntes deutsches Sprichwort. Dieses lässt sich auf das Verhalten der Justiz im Westen Deutschlands nach 1945 anwenden. In der BRD wurde kein Jurist, der in der NS-Zeit willkürliche Urteile - mitunter Todesstrafen - ausgesprochen hat, verurteilt. Dies lässt vermuten, dass die Juristen nach 1945 ihre belasteten Kollegen vor einem Schuldspruch geschützt haben. Inwieweit haben die bundesdeutschen Juristen ihre Kollegen in Schutz genommen und sie vor einer Verurteilung bewahrt? Diese Frage möchte ich versuchen im Folgenden zu beantworten. Zunächst werde ich die Bedeutung der Juristen im Dritten Reich erläutern. Im Anschluss daran erfolgt eine Betrachtung der Entnazifizierung der Juristen von Seiten der Alliierten, wobei ich besonders auf die schrittweise Renazifzierung der Juristen durch das Gesetz 131 sowie auf den Nürnberger Juristenprozess Bezug nehmen werde. Ein wichtiger Grund, weshalb es zu keiner Verurteilung der belasteten Juristen kam, ist der Missbrauch der Radbruch'schen Formel, auf die man sich immer wieder berufen hat, um das Unrecht, das begangen wurde, zu legitimieren. Die Radbruch'sche Formel bildet den nächsten Punkt meiner Untersuchung. Ein Beispiel für die Anwendung der Radbruch'schen Formel ist der Fall Rehse, bei dem es letzten Endes zu einem Freispruch kam, obwohl Hans-Joachim Rehse in seiner Tätigkeit als Richter am Volksgerichtshof mehr als 230 Todesurteile ausgesprochen hat. Weitere Untersuchungspunkte meiner Arbeit werden die Anschuldigungen der DDR Ende der fünfziger Jahre sein und die Reaktion der deutschen Justiz darauf. Abschließend werde ich auf den letzten gescheiterten Versuch der Entnazifizierung der Juristen eingehen - dem Volksgerichtshofverfahren. In der Schlussbetrachtung erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse und es soll festgestellt werden, ob sich die Ausgangsfrage 'Inwieweit haben die bundesdeutschen Juristen ihre Kollegen in Schutz genommen und sie vor einer Verurteilung bewahrt?' beantworten lässt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.05.2020
Zum Angebot
Anlage - Umwelt - Kontroverse und die Intelligenz
11,99 € *
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Sonstiges, Note: 1 (sehr gut), Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main (FB Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Nachdem verschiedene Studien der Nachkriegszeit keinen unmittelbaren Einfluß der Massenmedien auf die Einstellungen oder das Verhalten der Rezipienten nachweisen konnten, herrschte in der Medienwirkungsforschung in den fünfziger und sechziger Jahren die Vorstellung von schwachen bzw. fehlenden Medienwirkungen. Anfang der siebziger Jahre wurde jedoch von verschiedener Seite die Wirkungslosigkeit der Medien in Frage gestellt, da die eigenen Erfahrungen in einer immer stärker von den Medien geprägten Gesellschaft der schwachen bzw. fehlenden Medienwirkungen widersprachen. Ein Ausweg fand sich schließlich in der Vermutung, daß die auf den Nachweis von Einstellungsänderungen fixierte Forschung vielleicht Medieneffekte übersehen hatte. Das Forschungsinteresse verlagerte sich von der Einstellungs- und Verhaltensänderung hin zur Informationsverarbeitung, wobei die sich gleichzeitig vollziehende, kognitive Wende in der psychologischen Forschung von großem Einfluß gewesen sein sollte. Eine der sichtbarsten Neuorientierungen in der Kommunikations-forschung Anfang der siebziger Jahre stellt der Agenda-Setting-Ansatz dar. Den Begriff 'Agenda-Setting' prägten die amerikanischen Wissenschaftler Maxwell E. McCombs und Donald L. Shaw. In ihren 1972 veröffentlichten Aufsatz ,,The Agenda-Setting Function of Mass Media.' formulierten sie die Agenda-Setting-Hypothese wie folgt: 'While the mass media may have little influence on the direction or intensity of attitudes, it is hypothesized that the mass media set the agenda for each political campaign, influencing the salience of attitudes toward the political issues.' (Mc Combs/Shaw, 1972, S. 177)

Anbieter: Thalia AT
Stand: 28.05.2020
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